Lederarten schnell erklärt: jetzt bei Freiburger Leder Haus

Ob Glatt- oder Rauleder, Nappa- oder Veloursleder: Wir bei Freiburger Leder Haus lieben alle Leder! Die verschiedenen Lederarten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile, die wir Ihnen gerne erklären. Am liebsten persönlich vor Ort. Denn Leder muss man anfassen.

(Und wenn Freiburger Leder Haus schon beim Erklären ist, geht es heute direkt weiter mit dem nächsten, schwierigen Bereich, der vor Vielfalt strotzt: Den Lederarten. Glattleder, Rauleder, Nappaleder oder Veloursleder – sie alle haben ihre Vorteile, Nachteile und natürlich wissenswerte Hintergründe. Freiburger Leder Haus mit einem Überblick.)

Die wichtigsten Fakten zum Thema Leder vorab: ’Leder‘ bezeichnet die Haut von Tieren, die chemisch behandelt und so haltbar gemacht wird. Die Leder vereinen unterschiedliche Funktionen, wie beispielsweise Wasserundurchlässigkeit mit Atmungsaktivität, Strapazierfähigkeit und Flexibilität. Die meisten Häute sind Abfallprodukte aus der Schlachtung von Schweinen und Rindern. Je nach Tierart variiert die Stärke von Lederhaut zwischen 0,5 – 1 mm (bei Ziege oder Lamm) bis hin zu 7 mm (Rind). Grundsätzlich kann man zwischen Glattleder und Veloursledern unterscheiden. Bei Glattleder handelt es sich um die äußere Seite der Haut, bei Veloursledern um die angeschliffene Innenseite.

Lederarten: Nubukleder

Nubukleder gehören zu den beliebtesten Lederarten. Eine aufrauende Technik bringt samtige Strukturen auf die Oberfläche. Die Raulederart besteht aus Kalbs- oder Rindleder, Haptik und Optik erinnern an flaumige Pfirsiche. Insgesamt liegt das Nubuk nah am Veloursleder, ist aber wesentlich feiner und wird auch aus der äußeren Hautseite hergestellt. Ein wesentlicher Vorteil bei Nubuk: Eine orgentlich gepflegte und gewachste Oberfläche bleibt auch lange wasserfest.

Lederarten: Nappaleder

Nappaleder ist ein besonders weiches, anschmiegsames, glattes Leder, das häufig vom Kalb oder vom Schaf stammt. Nappa-Leder ist heute aber mehr zu einem Oberbegriff avanciert, das geschmeidige Lederarten bezeichnet – unabhängig von der Tierart oder dem Verwendungszweck.

Lederarten: Wildleder

Wem ist der Begriff Wildleder schon einmal begegnet? Wahrscheinlich vielen, denn er wird immer wieder irrtümlicherweise im Volksmund als Synonym für Veloursleder oder Nubukleder verwendet. Echtes Wildleder hingegen stammt von Hirschen, Gämsen, Elchen, Rehen oder gar Antilopen. Es ist wasserdurchlässig, samtig und weich.

Veloursleder hingegen kann von allen Tieren stammen und bezieht sich auf Lederarten, die eine raue Fläche haben.

Lederarten: Metallicleder

In Zeiten der schillernden Metallic-Mania gehört Metallicleder zu einem relevanten Begriff in der Lederwelt. Dabei handelt es sich aber nicht um eine spezielle Ledersorte, sondern vielmehr um das Finish. Eine Besonderheit gibt es jedoch: Die changierenden Effekte werden in der Regel nur auf Glattledern erzeugt.

Sie möchten die unterschiedlichen Lederarten gerne sehen und anfassen? Dann kommen Sie bei Freiburger Leder Haus vorbei — wir zeigen Ihnen gerne die verschiedenen Typen.

Bildquelle: unsplash.com

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